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59. Jahresverkaufsausstellung
Stadtmuseum Beckum, 20. November 2011 bis 8. Januar 2012

Zur diesjährigen Verkaufsausstellung, die im Stadtmuseum Beckum stattfindet, haben 62 Künstlerinnen und Künstler des Vereins insgesamt 193 Arbeiten eingereicht. Nach der Entscheidung der Jury sind nun 83 Arbeiten unterschiedlicher Gattungen von 42 Künstlerinnen und Künstlern in der Ausstellung zu sehen.  

Die Vernissage ist am Sonntag, 20. November, um 11 Uhr im Stadtmuseum Beckum. Zur Begrüßung sprechen der Stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp, Dr. Karl-Uwe Strothmann (Bürgermeister der Stadt Beckum) sowie der Vorsitzende des Kreiskunstvereins, Dieter Müller.

Die Ausstellung endet am 8. Januar 2012. Die Öffnungszeiten lauten: Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 12.30 Uhr und 15 bis 17 Uhr. Montag, Samstagvormittag und an Feiertagen geschlossen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Ulrike Amsbeck,  Peter Bednorz, Bernd Bergkemper, Gordon Brown, Manfred Brückner, Johannes Dröge, Alexandra Ebel, Jupp Ernst, Doris Galla, Heiner Geisbe, Karlheinz Hagenbrock, Nicolas Heiringhoff, Ute Hindahl, Rolf M. Jancak, Walter Jasper, Doris Kastner, Malgorzata Kleyna-Sobczak, Basilius Kleinhans, Franz-Josef Kosel, Jochen Kublik, Wolfgang Lamché, Maria Langenstroth, Christiane Laun , Martina Lückener, Markus Maier, Michel M., Ulrich Möckel, Susanne Nahrath, Helga Paschen, Margret Rinke, Katharina Ronge, Birgit Rumpf, Tatjana Scharfe, Marion Seiling, Wolfgang Steinberg, Peer Christian Stuwe, Thomas Stuwe, Elisabeth Wagner, Eckart Wendler, Eva Willenbrink, Ulrike Willenbrink, Ludger Wörtler, Stine Zeisel

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Studioausstellung: Kathrin Heyer "Infamie"
Museum Abtei Liesborn, 13. November 2011 bis 8. Januar 2012 


heyer_infamieUnter dem Titel „Infamie“ zeigt der Kreiskunstverein ab Sonntag, dem 13. November 2011, neue Arbeiten der Beckumer Künstlerin Kathrin Heyer. Zur Vorbereitung auf ihre Studioausstellung im Museum Abtei Liesborn hat sich Kathrin Heyer in die sittengeschichtlichen Archive seit der Renaissance begeben, um dem Leben der infamen Menschen nachzuspüren. Dort ist sie auf einen nahezu unerschöpflichen Fundus an historischem Bildmaterial gestoßen. Das Resultat dieser Suche ist eine schmale, streng subjektive Auswahl an Motiven, mit denen sich Kathrin Heyer in Druckgrafik, Malerei und Zeichnung künstlerisch auseinandersetzt. Klare Linien, monochrome Farbflächen und vielfältige bildnerische Strukturen bestimmen die Anmutung der aus einem Spiel mit statischen und dynamischen Kompositionen hervorgehenden Arbeiten. Hinter dem Kontrast zwischen der altertümlichen Anmutung der Bilder und der Modernität ihrer Machart stecken der ironische Blick und der schwarze Humor einer Künstlerin, die es versteht, die verschiedensten Elemente miteinander zu verknüpfen, um in grotesken Narrationen Schlaglichter auf die ruhmlosen Existenzen in den Archiven der Infamie zu werfen. 

 

Studioausstellung: Thomas Stuwe "Stahl/steel"
Museum Abtei Liesborn, 13. November 2011 bis 8. Januar 2012 

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In einer Studioausstellung im Museum Abtei Liesborn präsentiert Thomas Stuwe Fotografien aus dem Motivbereich „Stahl“.  Der Künstler aus Ennigerloh, der seit 1992 beruflich als freier bildender Künstler in den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulptur ist, richtet seinen fotografischen Blick auf unterschiedliche Formen des Metalls und seine Veränderungen durch Korrosion. Seine Fotografien zeigen gebogene, verschlungene  Rundstäbe aus Edelstahl, aber auch den rostenden Stahl, der in seinem allmählichen Zerfall den Prozess der Natur reflektiert. Kennzeichnend  ist der Kontrast zwischen blank poliertem und angerostetem Metall. Glatte ebene Flächen und Formen konkurrieren mit den malerischen Strukturen des Rosts in seinem charakteristischen rotbraunen Farbton. Parallel zu dieser Ausstellung findet auch die Studioausstellung von Kathrin Heyer statt. Beide Ausstellungen werden am 13.11. um 15 Uhr im Museum Abtei Liesborn eröffnet.

 

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Jahresgaben 2011
Museum Abtei Liesborn, 18. September bis 13. November 2011

In diesem Jahr bietet der Kreiskunstverein wieder eine abwechlungsreiche und vielgestaltige Jahresgaben-Edition an, die verschiedene Richtungen des aktuellen Kunstgeschehens repräsentiert und Vertreter der jüngeren Künstlergeneration mit bereits bekannten Künstlern vereint: Radierungen von Heiner Geisbe, einen Prägedruck von Ute Hindahl, einen Digitalprint von Rolf M. Jancak, eine Sandsteinskulptur von Friedo Schange sowie eine Fotoarbeit von Eva. Willenbrink.

Die Jahresgaben werden vom 18. September bis zum 13. November 2011 im Museum Abtei Liesborn ausgestellt und können von den Mitgliedern des Vereins dort oder per Postkarte bestellt werden werden. Weitere Informationen und alle Abbildungen finden Sie auch auf dieser Website unter der Rubrik "Jahresgaben".

 

Theora Krummel: unterwegs
Museum Abtei Liesborn, 13. Dezember 2009 bis 7. Februar 2010

Ab Sonntag, dem 13. Dezember zeigt die Telgter Künstlerin Theora theora_krummel_unterwegs_medium Krummel unter dem Titel „unterwegs“ ihre Malerei in einer Studioausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf im Museum Abtei Liesborn. Die Vorlagen ihrer fotorealistischen Gemälde bilden Szenen, die die Künstlerin auf Reisen als Momentaufnahmen fotografiert hat. Mit Sorgfalt und handwerklichem Können überträgt die Malerin ihre Blicke auf die Gegenwart in scheinbar traditionelle Ölmalerei. Die Perspektive und Ausschnitthaftigkeit führen das von einem Foto auf die Leinwand projizierte und dort akribisch ausgemalte Bild über eine bloße Abbildlichkeit hinaus. Die Wahrnehmung der Wirklichkeit ebenso wie das Motiv und die Möglichkeiten seiner reproduzierten Umsetzung sind das Thema der Bilder von Theora Krummel, die nach einem Studium der Visuellen Kommunikation an der Fachhochschule Münster als freie Kinderbuchillustratorin gearbeitet hat. Seit 2002 führt sie eine Malschule in Telgte und ist seit 2008 Künstlermitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr. Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Montags, Heiligabend, Silvester und an allen Feiertagen geschlossen.

 

Doris Junker: anderswo
Museum Abtei Liesborn, 21. März bis 25. April 2010

In der nächsten Studioausstellung, die am 21. März um 15 Uhr im doris_junker_anderswo_medium Museum Abtei Liesborn eröffnet wird, zeigt der Kreiskunstverein unter dem Titel „anderswo“ Bilder von Doris Junker. Die Künstlerin aus Ennigerloh, die heute in Berlin lebt, betreibt ihre Malerei stets aus der Geste heraus. Sie folgt beim Malen einem Impuls, immer intuitiv: „Am Anfang weiß ich nie, was später auf der Leinwand sein wird“, sagt sie selbst über ihren Arbeitsprozess. Sie malt, spachtelt, bearbeitet ihre Bilder, die sich einem oberflächlichen Dekor verweigern, in dem sie die sterile Flächigkeit der Zweidimensionalität durchbrechen. Diesen Effekt erreicht die Künstlerin dadurch, dass sie mehrere Farbschichten übereinander aufträgt, sich in diesem Malprozess vom Intuitiven zum Bewussten immer mehr der Wirkung und den Anforderungen der Farbe überlässt und darin nicht um Ausgleich und Harmonie, sondern um Spannung in der Wirkung der Farbe bemüht ist. Sie ritzt, kratzt, zeichnet Linien und Schraffuren in die noch feuchte Farbe als Spannung erzeugendes Element. So treten expressive Züge neben betont ruhige, flächige Zonen. Und das funktioniert auch bei den neuen Arbeiten, die sich aus kleineren DIN A4 großen Pappen zusammensetzen. Da sie beruflich viel und längere Zeit unterwegs ist, malt Doris Junker während ihrer auswärtigen Arbeitszeiten auf den handlicheren Blättern, setzt diese dann später im heimischen Atelier zusammen und überarbeitet das Gesamtbild derart, dass eine Gesamtkomposition dabei entsteht. Diese Kompositionen rufen die Anmutung an imaginäre Landschaften hervor, die surreal und traumhaft wirken. Die Ausstellung in der Studiogalerie des Museums Abtei Liesborn endet am 25. April. Geöffnet: Di.-Fr. 9-12 und 14-17 Uhr, Sa. und So. 14-17 Uhr. Montags und an Feiertagen geschlossen.

 

Richard A. Cox: Flugbereit. Skulptur, Malerei, Grafik
Stadtmuseum Historisches Rathaus Warendorf, 29. August bis 3. Oktober 2010

Am Sonntag, 29. August, wird im Stadtmuseum Warendorf die richard_a_cox_flugbereit_skulptur_malerei_grafik_mediumAusstellung mit Arbeiten von Richard A. Cox eröffnet. Der Künstler wird in seiner Ausstellung „Flugbereit“ im Historischen Rathaus neue Arbeiten zeigen, die an eine ältere Serie mit dem Titel "Dream pf Flying" anknüpfen. Es sind vorwiegend kleinere Skulpturen zum Thema Fliegen, zumeist aus Stahl bzw. Edelstahl. Neben der Malerei und der Grafik arbeitet Richard A. Cox immer wieder neue Ideen im Dreidimensionalen aus, ohne sich auf einen Werkstoff festzulegen. Sein künstlerisches Bemühen wird durch Material oder Technik nicht eingegrenzt. Material und Technik bieten lediglich einen Rahmen für die künstlerische Arbeit. Er wechselt von Medium zu Medium, um Themen und Formen, die in den einem Medium entstanden sind, in einem anderen auszuloten. Richard Cox arbeitet kontextbezogen in einer konkreten Auseinandersetzung mit urbanen, architektonischen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen sowie im Dialog von Vergangenheit und Gegenwart. Auf die jeweilige Situation und Aufgabe abgestimmt verwendet er in seinen Installationen und Objekten Stein, Metall, Glas, auch Licht. Die Ausstellung führt die Kooperation zwischen der Stadt Warendorf und dem Kreiskunstverein fort. Zur Begrüßung sprechen am Sonntag um 11 Uhr Horst Breuer, Sachgebietsleiter Kultur der Stadt Warendorf und Dieter Müller, Erster Vorsitzender des Kreiskunstvereins. Die Ausstellung ist bis zum 3. Oktober 2010 zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Di. – Fr. 15 bis 17 Uhr, Sa. 10.30 bis 12.30 Uhr, So. 14 bis 17 Uhr.

 

Knut Kargel: Un Chien Andalou
Museum Abtei Liesborn, 5. September bis 24. Oktober 2010

In einer neuen Studioausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-knut_kargel_un_chien_andalou_mediumWarendorf zeigt der Künstler Knut Kargel unter dem Titel „Un Chien Andalou“ einen neuen Zyklus von Leinwandarbeiten. Un Chien Andalou ist ein Film von Luis Buñuel und Salvadore Dali, der erstmals 1929 gezeigt wurde. Er gilt als Meisterwerk des surrealistischen Films, der aus einer Aneinanderreihung von visuellen Gesten, Bildern und absurden Szenen besteht. Knut Kargel übersetzt diese Traumszenen in seine Malerei, Ölbilder im quadratischen Format von 45 x 45 cm. Er zeigt Blicke auf Menschen, ihre Mimik und Haltung, aus denen Angst und Isolation sprechen. Auch die weltbekannte Eingangsszene aus dem Film, in der einen jungen Frau mit einem Rasiermesser das Auge zerschnitten wird, nimmt Knut Kargel auf, beschränkt sich jedoch auf das Gesicht der Frau und ihre weit aufgerissenen Augen, ohne den Gewaltakt zu thematisieren. Knut Kargel, der heute in Möhnesee-Wamel lebt, ist seit 2000 Künstlermitglied im Kreiskunstverein. Während seines Studiums der Freien Kunst bei Professor Udo Scheel an der Kunstakademie Münster hatte er zugleich ein Stipendium als Stadtmaler in Rheine. Heute ist er freischaffend tätig und als Dozent für experimentelle Malerei, Kunsttechnologie und Webdesign beschäftigt. Neben Malerei und Grafik zählen auch Performances, politische Aktionen und Interventionen in den öffentlichen Raum zu seinen künstlerischen Verfahren. Die Ausstellung wird am Sonntag, 5. September in Anwesenheit des Künstlers um 15.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 24. Oktober im Erweiterungsbau des Museums Abtei Liesborn zu sehen.

 

58. Jahresverkaufsausstellung
Museum Abtei Liesborn, 28. November 2010 bis 9. Januar 2011

Nach der Juryentscheidung werden ab Sonntag, 28. November, 82 Arbeiten 58_jahresverkaufsausstellung_medium von 41 Künstlerinnen und Künstlern der Region bis zum 9. Januar 2011 im Museum Abtei Liesborn präsentiert, darunter auch einige mehrteilige Arbeiten. Die künstlerischen Medien reichen von Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Fotografie, Fotomontage bis zu Skulpturen in Holz, Stein, Bronze oder Eisen sowie dieses Mal auch bis zur Medienkunst. Insgesamt haben sich 53 Künstlerinnen und Künstler beteiligt, insgesamt wurden 165 Arbeiten abgegeben. Nach einer mehrstündigen Jurysitzung stand die Auswahl fest. Gezeigt werden Arbeiten von: Bernd Bergkemper, Gordon Brown, Franz Brauner, Richard A. Cox, Johannes Dröge, Jupp Ernst, Katrin Eßer, Doris Galla, Heiner Geisbe, Ute Hindahl, Rolf M. Jancak, Walter Jasper, Knut Kargel, Basilius Kleinhans, Malgorzata Kleyna-Sobczak, Franz-Josef Kosel, Theora Krummel, Jochen Kublik, Maria Langenstroth, Christiane Laun, Martina Lückener, Amira Lutzhöft, Jutta Maier, Markus Maier, Ulrich Möckel, Christine Mölleck, Susanne Nahrath, Karin Nies, Christian Ring, Margret Rinke, Katharina Ronge, Birgit Rumpf, Friedo Schange, Tatjana Scharfe, Wolfgang Steinberg, Peer Christian Stuwe, Thomas Stuwe, Uwe Ulrich, Ludger Wörtler. Zur Eröffnung am Sonntag um 15 Uhr sprechen Dieter Müller, Vorsitzender des Kreiskunstvereins, Landrat Dr. Olaf Gericke sowie der Bürgermeister der Gemeinde Wadersloh, Christian Thegelkamp.

 

Nicolas Heiringhoff: Konstellation 3
Museum Abtei Liesborn, 16. Januar bis 20. Februar 2011

Ab Sonntag, 16. Januar, zeigt der Kreiskunstverein neue Werke des  Künstlers Nicolas Heiringhoff im Rahmen einer Studioausstellung im Museum Abtei Liesborn. Der Künstler, der in nicolas_heiringhoff_konstellation_3_mediumDiestedde aufgewachsen ist und heute in Hannover lebt und arbeitet, bevorzugt eine expressiv-bunte Farbigkeit in seinen Werken. Die gegenstandslosen, lyrisch-abstrakten Bilder lösen sich in der neuen Werkgruppe immer mehr von der Wand, werden zum Objekt. Diese Objekte fasst Nicolas Heiringhoff, der Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Krefeld studiert hat und der seit 1993 Mitglied im Kreiskunstverein ist, unter dem Titel "Konstellationen" zusammen. Die Objekte können auch mit Gemälden kombiniert werden, die an der Wand hängen. Jede neue Zusammenstellung von Objekten und Bildern an einem Ort ist einen neue "Konstellation", wobei die Anzahl der Objekte und Bilder variieren kann. Die Objekte sind so im Raum angeordnet, dass der Betrachter zwischen den Objekten hindurch gehen und auch deren Rückseite betrachten kann, die teilweise offenbart, wie die Objekte gemacht sind. Im Museum Abtei Liesborn wird die dritte "Konstellation“ gezeigt. Öffnungszeiten: Di - Fr 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr Sa/So 14.00 – 17.00 Uhr Montags und an Feiertagen geschlossen.

 

Franz-Josef Kosel
Museum Abtei Liesborn, 6. März bis 3. April 2011

Im Rahmen einer Jubiläumsausstellung zeigt der Kreiskunstverein franzjosef_kosel_medium3 Beckum-Warendorf ab Sonntag, dem 6. März Arbeiten von Franz-Josef Kosel. Aus Anlass seines 60. Geburtstages im April wird diese Retrospektive in den Räumen des Museum Abtei Liesborn durchgeführt. Gezeigt werden Aquarelle, Zeichnungen, informelle Materialbilder und Collagen sowie Buchobjekte des Künstlers aus Ahlen. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Maler und Lackierer hat Franz-Josef Kosel Freie und Angewandte Kunst studiert. Es schloss sich ein Promotionsstudium der Volkskunde, Kunstgeschichte und Pädagogik in Münster an. In seinen Werken sind neben kunsthistorischen Bezügen zu Antoni Tàpies oder Egon Schiele auch ikonografische Verweise auf christliche Themenkreise zu erkennen bzw. sie sind bewusst eingebaut. Seine Zeichnungen, Radierungen und Aquarelle zeichnen sich zudem vielfach durch einen besonderen Witz, Ironie und einem humorvollen Augenzwinkern aus. Seine informellen Materialbilder entwickeln ihren Reiz durch die Plastizität, die starke Oberflächenwirkung und durch ihre Haptik, die sich durch den Einsatz von unterschiedlichen Materialien, wie z.B. Sand, Erde, Leinen, Schnüre, ergibt. Die Eröffnung am 6. März beginnt um 15.00 Uhr. Zur Einführung spricht Dr. Andrea Brockmann. Die Ausstellung endet am 3. April.